Tag 1Nevache → Refuge Buffère
Von Névache aus gleiten Sie sanft über das noch schlafende Tal. Die Dächer verschwinden nach und nach hinter den schneebedeckten Lärchen. Der Anstieg ist gleichmäßig, ideal um seinen Rhythmus zu finden und die winterliche Atmosphäre auf sich wirken zu lassen. Das Tal entfernt sich, weiß und still. Bei der Ankunft hebt sich die Buffère-Hütte aus dem Schnee hervor, gegenüber den Gipfeln. Die erste Nacht in der Höhe verläuft ruhig, geprägt von der klaren Kälte und dem Licht des klaren Himmels der Hautes-Alpes.

Tag 2Refuge Buffère → Refuge du Chardonnet
Der Start erfolgt in einer Hochgebirgsatmosphäre. Die Hänge öffnen sich weit, zwischen unberührten Gräben und ausgeprägteren Reliefs. Der Schnee modelliert die Landschaft und mildert die Formen, während die Stille fast vollkommen wird. Der Weg führt durch wilde Gebiete, in denen jede Spur zählt. Die Chardonnet-Hütte erscheint schließlich an der Grenze zwischen Wald und Almen, am Fuße der Kalksteinfelsen von Cerces.

Tag 3Refuge du Chardonnet →. Ricou-Refugium
Dieser Tag wechselt zwischen sanften Abfahrten und ruhigen Aufstiegen. Die Skier gleiten durch offene Täler, die manchmal von schneebedeckten Felsbarren gesäumt werden. Das Licht ändert sich im Laufe der Stunden und zeigt weiße und blaue Nuancen. Wir steigen zur Ricou-Hütte hinab, die das Clarée-Tal überragt. Die Hänge werden breiter, die Almen tauchen wieder unter dem Schnee auf.

Tag 4
Ricou Refuge → I Re Magi Refuge
Die Route steigt allmählich zur italienischen Grenze hin an. Die Atmosphäre ist weit und hell, mit weiten Flächen, die zum Skifahren geeignet sind. Der Blick schweift weit, zwischen runden Gipfeln und ausgeprägteren Kämmen. Der Übergang nach Italien erfolgt auf natürliche Weise, ohne Unterbrechung, nur durch das Relief und den Schnee geleitet. Die Hütte I Re Magi, warm und einladend, markiert eine abwechslungsreiche Etappe, in der die Berge ihren Platz haben.

Tag 5
Refuge I Re Magi → Névache
Auf der letzten Etappe geht es sanft zurück nach Névache. Die Gräben bieten schöne Abfahrten, bevor Sie allmählich wieder die Lärchenwälder erreichen. Das Clarée-Tal kommt näher, immer noch so friedlich unter seinem weißen Mantel. Man gleitet ein letztes Mal in dieser geschützten Winterlandschaft. Die Ankunft in Névache schließt diese Tour ab und hinterlässt den Eindruck einer einfachen und tiefen Reise im Herzen der verschneiten Hautes-Alpes.

Führer zu den Berghütten
Praktisches Notizbuch
- Vorbereiten
- Wichtige Nummern
- Nützliche Anwendungen
