Eineder höchsten Ärztedichten
Die Dichte an Allgemeinmedizinern in den Hautes-Alpes liegt über dem nationalen Durchschnitt. Laut Insee gibt es im Departement etwa 291 Allgemeinmediziner pro 100.000 Einwohner (2023) - ein Verhältnis, das es zu den am besten ausgestatteten Gebieten in Frankreich macht. Hinter dieser ermutigenden Zahl verbirgt sich jedoch eine Herausforderung: die räumliche Verteilung. Einige ländliche Gebiete oder Bergregionen leiden noch immer unter einem eingeschränkten Zugang, insbesondere zu spezialisierter Versorgung, und einer ungleichen territorialen Verteilung.

Die Herausforderung der Spezialisierung
und der Dauerhaftigkeit
Neben der Grundversorgung muss das Departement auch Fachärzte (Zahnärzte, Kardiologen, Neurologen, Radiologen usw.) anziehen. Die Strategie “Attraktivität des Gesundheitswesens“ zielt genau darauf ab, das stationäre und ambulante Angebot in diesen Bereichen zu stärken, indem die Niederlassung von Praxen unterstützt wird, territoriale Kooperationen (ländliches Krankenhaus / Zentralkrankenhaus) gefördert werden und die Fachkräfte bei ihrer Niederlassung unterstützt werden (Wohnraum, finanzielle Unterstützung, digitale Möglichkeiten).

Markt in Embrun
Ein koordinierter Ansatz
“Meine Zukunft in der Gegenwart“.
Mit Meine Zukunft jetztsetzen die Hautes-Alpes auf eine einfache Strategie: die dauerhafte Ansiedlung von neuen Arbeitskräften in der Region zu erleichtern. Das Programm bietet konkrete Unterstützung für Personen, die sich für einen Umzug in das Departement entscheiden, seien es junge Akademiker, Familien in der Umschulung oder bereits erfahrene Fachleute.
Während alle Sektoren betroffen sind (Bauwesen, Bildung, Hoch- und Tiefbau, Dienstleistungen…), wird den Gesundheitsberufen besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Die Herausforderung ist klar: die Deckung des steigenden Bedarfs an Ärzten, Zahnärzten und Spezialisten in den Hautes-Alpes. Zu diesem Zweck wurde in Zusammenarbeit mit der ARS eine zentrale Anlaufstelle für das Gesundheitswesen eingerichtet, die Informationen und Dienstleistungen zentralisiert: Verwaltungsverfahren, Mobilität, Praktikumsangebote, Ausbildungsmöglichkeiten oder auch logistische Unterstützung. Ziel ist es, einen reibungslosen und attraktiven Weg zu schaffen, der die Gesundheitsfachkräfte langfristig an das Land bindet.

Der Studiengang Gesundheit
in Zahlen
| JAHRESUMSATZ | 83 124 K€ |
| ENTWICKLUNG IN 10 JAHREN | + 7,39 % |
| BIP | 49 809 K€ |
| VERÄNDERUNG DES BIP | + 1 % |
BIP = Bruttoinlandsprodukt / Quelle: INSEE
Siehe auch

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Fabien Harel
Leiterin des Studiengangs Wirtschaft
