BergsteigenVertikales Königreich

Bergsteigen ist eine Art, in den Bergen zu leben, eine Seilschaft zu bilden und eine Welt zu entdecken, in der sich die Zeit im Rhythmus der Höhe dehnt.

Eroberer der Leere

Die Pioniere
aus der Höhe

Hier oben wird seit mehr als anderthalb Jahrhunderten Bergsteigergeschichte geschrieben. Von den Pionieren des XIXᵉ Jahrhunderts wie Edward Whymper, der als erster die Barre des Écrins bestieg, oder Coolidge William Auguste Brevoort, der an der Kartierung des Écrins-Massivs beteiligt war, bis hin zu den großen Persönlichkeiten der Gegenwart hat jede Generation in diesen Bergen eine Schule der Selbstüberwindung gefunden. Pelvoux, Barre des Écrins, Meije: Diese Gipfel sind zu Mythen geworden und haben eine alpine Kultur geprägt, in der Kühnheit und Bescheidenheit miteinander verflochten sind. Diese Routen zu begehen bedeutet, in die Fußstapfen derer zu treten, die den Weg geebnet haben, mit demselben Feuer und demselben Schwindelgefühl.

Alpen Fotografien

Hütten
auf dem Weg zum Himmel

An der Bergflanke oder in den Tälern gelegen, Die Berghütten der Hautes-Alpes sind Leuchttürme in der Nacht, brüderliche Raststätten, wo man eine Mahlzeit, ein Lächeln oder eine Nachtwache vor dem großen Aufstieg teilt. Diese Stein- und Holzhütten sind nicht nur einfache Unterkünfte: Sie und ihre Hüttenwarte verkörpern die Seele des Bergsteigens, diese Mischung aus Anstrengung und menschlicher Wärme, wo der Fremde für einen Abend zum Gefährten wird.

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Seilschaften
des Vertrauens

In den Hautes-Alpes sind die Bergführer und Begleiter die Fährmänner. Sie kennen jede Gletscherfalte, jeden Stein auf dem Weg und vor allem das richtige Maß zwischen Wagemut und Sicherheit. Die Bergführergesellschaften bewahren ein althergebrachtes Wissen, das aus Strenge, Leidenschaft und Aufmerksamkeit besteht. Mit ihnen zu gehen bedeutet mehr als nur einen Gipfel zu besteigen: Es bedeutet zu lernen, die Berge mit anderen Augen zu sehen und in ihnen eine Weisheit zu erkennen, die über die einfachen Gipfel hinausgeht.

T. Blais

Bergsteigerdörfer
des Écrins

La Grave, La Chapelle-en-Valgaudemar, Vallouise, Le Casset… So viele Namen, die wie ein Versprechen für den Aufbruch klingen. Diese Dörfer sind mehr als nur Ausgangspunkte: Sie sind Eingangstore zur Unendlichkeit, Orte, an denen die Verbindungen zwischen dem Tal und den Gipfeln geknüpft werden. Hier trifft man Bergführer, Bergsteiger aus der ganzen Welt und Familien, die auf der Suche nach Frische und Emotionen sind. In ihren Gassen vibriert die Erwartung der Abreise im Morgengrauen und die Freude der Rückkehr, wenn die Erzählung eines Rennens bei einem Glas ausgetauscht wird.

P. Brechu

Höhepunkte des Bergsteigens

P. Domeyne - AD05

Hautes-Alpes

Veranstaltungen der Bergsteigerdörfer in den Écrins

Jeden Sommer verwandeln sich die Bergsteigerdörfer der Écrins in ein festliches und neugieriges Basislager. Man trifft sich hier, um einen Film unter den Sternen zu genießen, den Erzählungen der Bergführer zu lauschen oder die Steigeisen für eine Gletscherwanderung anzuziehen.

P. Domeyne - AD05

Gap

Treffen der Bergfilmarchive

Bergsteiger, Filmemacher, Naturliebhaber und einfache Neugierige kommen zusammen, um das gleiche Schwindelgefühl zu teilen: das der Bilder von oben. Zwischen seltenen Dokumentarfilmen, Vorpremieren und Begegnungen mit Menschen, die täglich in den Bergen leben, stellt die Veranstaltung ein fragiles und inspirierendes Erbe in den Mittelpunkt.

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Hautes-Alpes

Feste der Fremdenführer

Jeden Sommer ertönen in den Tälern der Hautes-Alpes Gesang, Gelächter und das Klirren von Karabinern. Die Fêtes de Guides sind ein Treffen, das die Bergtradition und die lokale Geselligkeit verbindet.

Praktisches Notizbuch

  • Sind Sie bereit für die hohe Kunst?
  • Sicherheit und gutes Benehmen
  • Schule der Vertikalität
  • Warum ein Leitfaden?

Siehe auch

J. Novak

Erfahrungen
Klettern

Alpen Fotografien

IkonenBergsteigerdörferin den Écrins

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